Volker Landa

Volker Landa wurde 1960 in Preetz geboren. Nach dem Studium in Hamburg, Durham, Heidelberg und Kiel machte er sein Vikariat in Kiel-Ellerbek. Seit 1991 ist er Pastor in Pries-Friedrichsort. Nebenbei ist er Vorsitzender der „Interessengemeinschaft Bethlehem-Kirche e.V.“ Er ist verheiratet mit Pastorin Barbara Landa, hat 3 erwachsene Kinder, 3 Enkelkinder - und 2 Katzen.

Was ist das Verrückteste, was Sie je gemacht haben?

Das Vorhaben, Deutschland zu Fuß zu durchwandern. Jeden Urlaubs-Wanderabend fragen mich die Füße: „Warum?“ – Ich habe keine Antwort; aber am nächsten Morgen geht’s weiter.

Was bedeutet das Meer für Sie?

Am schönsten sagt es Erich Fried: „Wenn man an’s Meer kommt, soll man zu schweigen beginnen, ... soll man den Faden verlieren … soll man aufhören zu sollen, und nichts mehr wollen wollen, nur Meer, nur Meer“.

Was darf auf keinem Fall passieren?

Die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen und die dauerhafte Entwertung von Menschen.

Was hilft Ihnen am besten, von der Arbeit abzuschalten?

Musik hören, mit dem Enkel Holzeisenbahn bauen oder mit der Enkelin Pixi-Bücher lesen.

Welches Buch haben Sie zuletzt mit besonderem Gewinn gelesen?

„Im Grunde gut“ des Historikers Rutger Bregman - mit der Grundthese, dass die Geschichte der Menschheit von Vertrauen, Kommunikation und Kooperation geprägt ist.

Was liegt Ihnen im Moment besonders am Herzen?

Meine Enkelkinder – und die Zukunft, in der sie leben werden.

Wenn Ihr Beruf ein Film wäre: Wie hieße der Film?

„Die fröhlichen Dilettanten“ oder so ähnlich.

Was würde Ihnen in einer Welt ohne Kirche fehlen?

Eine Gemeinschaft von Menschen, die aus der Grundüberzeugung leben, dass Menschsein mehr ist als Vegetieren, Investieren, Konsumieren.