Zwischen Beheimatung und Flexibilität
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Wer sich am Sonntag auf den Weg zu einer unserer Kirchen macht, soll sich ab Ostern auf eine vertraute Kompass-Liturgie freuen und sich in ihr sicher und beheimatet fühlen – egal, in welchem Bezirk der Gottesdienst stattfindet. Die Grundlage dafür hat der Kirchengemeinderat in seiner Januarsitzung geschaffen. Sie unternimmt den Versuch, den Bedürfnissen nach Beheimatung und Flexibilität gleichermaßen Rechnung zu tragen.
Aus vom Gottesdienstausschuss durchgeführten Befragung wurde deutlich, dass es Vielen nicht wirklich wichtig ist, ob z.B. das alte "Allein Gott in der Höh sei Ehr" gesungen wird, oder der schwungvolle Taizé-Gesang "Gloria in excelsis deo". Viel wichtiger ist es, sich an einige feststehende Elemente des Gottesdienstes gewöhnen zu können.
Zugleich soll auch der Ablauf des "klassischen Sonntagsgottesdienstes" flexibel bleiben: Ob nun ein biblischer Psalm im Wechsel mit der Gemeinde gebetet oder eine moderne Psalm-Nachdichtung gelesen wird, ob es zusätzlich zur biblischen Lesung auch noch einen Kontext aus der Literatur gibt – all das kann von Gottesdienst zu Gottesdienst variieren, weil die Grundstruktur dadurch nicht berührt wird und die Gemeinde sich immer wieder in den vertrauten Stücken zusammenfindet.
Die neue Kompass-Liturgie orientiert sich an den Gesängen aus der ökumenischen Kommunität in Taizé. Sie nimmt auch die Unsicherheit, an welchen Stellen des Gottesdienstes die Gemeinde aufsteht.
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